Den Jägern
auf der Spur
Wirklich den Jägern auf der Spur und vor allem ganz nahe
dran sind die ausgewiesenen Autoren Karl Lüönd, Martin
Bundi, Jean-Pierre Boegli, Marco Giacometti, Raimondo Locatelli
und Peter Vonow mit ihren Texten und den einfach atemberaubenden
Bildern. Sachkundig behandeln sie in diesem Buch die Lebensbedingungen
und Lebensräume
der Wildtiere, die aktuellen Nutzungsprobleme, aber auch die
Geschichte und die Weitläufigkeit der Schweizer Jagd,
deren Spannweite von den Ritzzeichnungen im Kesslerloch bis
zu den raffinierten Kreationen der Meisterköche reicht.
Durchwürzt ist das prächtige Buch mit packenden Reportagen
aus den Bündner Bergen.
JagdSchweiz, ihrem Präsidenten Jon Peider Lemm und den
Autoren ist gelungen, was nur ganz wenigen Jagdverbänden
und nur in glücklichen Stunden gelingt: Ein Buch über
die Jagd, über den Sinn der Jagd, über die Schönheit
und Faszination der Jagd zu machen, ohne Selbstbeweihräucherung,
kritisch, wach, offen und ehrlich. Ein Buch für Jägerinnen
und Jäger, dabei vor allem auch ein Buch, das man gerne
Nichtjägern, oder in diesem Falle müsste man sagen,
Noch-nicht-Jägern, schenkt.
Ein Höhlenmensch am Wildkirchli (Säntisgebiet) war
der erste Schweizer Jäger. Aber noch heute sind alle Menschen
Jäger, irgendwie! Wir pirschen uns an. Manches geht uns
durch die Lappen. Dann kommt es zu einem Kesseltreiben, oder
es wird abgeblasen. Die Umgangssprache verrät, dass die
Jagd auch im modernen Leben allgegenwärtig ist. Sie ist
die älteste Kulturtechnik der Menschheit. In diesem Buch
wird sie mit Bezug auf die Schweiz erstmals umfassend, modern
und verständlich dargestellt.
In allen Kulturen und auf allen Erdteilen hat die Jagd ihre
Fährte durch die Jahrtausende gezogen: Sie war Nahrungsbeschaffung
und Kampf gegen bedrohliche Wildtiere. Sie war ritterliches
Vergnügen und Bürgerrecht des befreiten Volkes. Heute
bedeutet sie für rund 30 000 Schweizerinnen und Schweizer
die temporäre Rückkehr zur Natur, verbunden mit dem
aktiven Engagement für eine nachhaltige Ressourcen-Nutzung,
aber auch für eine lebenswerte Umwelt.
Niemand muss heute in der Schweiz mehr jagen, um ein Stück
Fleisch auf dem Teller zu haben. Doch dieses Buch zeigt, dass
Jagd nötig ist und ein wertvolles Kulturerbe dazu. Längst
haben sich in der Schweizer Jagd die Gewichte vom Nutzen auf
das Schützen verlagert. In der stark übernutzten
Zivilisation, wo sich die Ansprüche von Land- und Forstwirtschaft,
Tourismus, Verkehr, Freizeit und Sport reiben, verstehen sich
die Schweizer Jägerinnen und Jäger als Fürsprecher
des Wildes und als Teil der Naturschutzbewegung.
Den Jägern auf der Spur erklärt in flüssig geschriebenen,
angenehm kurzen Kapiteln die wichtigen Entwicklungsschritte
und Wesensmerkmale von Wildwelt und Jagd in der Schweiz seit
1875. In den längst verjährten Kämpfen zwischen
Patent- und Reviersystem, im Bedeutungswandel der Jagdaufsicht,
im Wildererwesen und anderen Phänomenen rund um Jäger
und Gejagte spiegelt sich schweizerische Kultur- und Sozialgeschichte
im Massstab 1:1.
Bereits die normale Ausgabe ist ein ungewöhnlich schönes
Buch an sich; die Vorzugsausgabe für Sammler aber, handgebunden
auf 150 g/m2 Westminster Lux-Papier von Geese gedruckt, signiert
und nummeriert, ist ein bibliophiles Kabinettstück.
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Buchinformation:
Titel: Den Jägern auf der Spur
Autor und Herausgeber: Karl Lüönd
Mit Beiträgen von Martin Bundi, Marco Giacometti, Karl Lüönd,
Jean-Pierre Boegli, Raimondo Locatelli und Peter Vonow
Verlag: Salm Verlag, Wohlen/Bern
Umfang: 176 Seiten
Format: 24 x 32 cm
Ausstattung: Gebunden mit Schutzumschlag
Preis: CHF 60.00 / € 45.00, für Mitglieder der
Schweizer Jagdverbände und
Abonnenten: CHF 45.00
Nummerierte und signierte Vorzugsausgabe (1–80) CHF 120.00 / € 75.00
ISBN 978-3-7262-1419-7
Bestellungen:
Salm Verlag
e-mail: info@salmverlag.ch
Tel. 031 822 01 01
Fax 031 822 07 61
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