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Leitbild von JagdSchweiz,
ein Wegweiser
Nachhaltigkeit ist das Herzstück
der Jagd
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Jagd ermöglicht die Erhaltung und schonende
Nutzung von natürlich nachwachsenden Ressourcen in unserer
Kulturlandschaft. Die internationale Naturschutzunion: “eine
nachhaltige Jagd trägt zur Erhaltung der Artenvielfalt
bei” (IUCN 2000).
Die Nutzung von Wildtieren durch die örtliche Bevölkerung
erhält das Interesse an den frei lebenden Tierpopulationen.
Jagd trägt so wesentlich zur Artenvielfalt bei.
JagdSchweiz setzt sich für die Erhaltung
der Artenvielfalt und die massvolle Nutzung der Wildtierbestände
ein. |
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Jagd ist mehr als das Erlegen
von Wildtieren
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Das Erlegen von Wildtieren, Beute und Trophäen
bilden Teil des Jagens. Jagd bedeutet aber weit mehr. Sie umfasst
zahlreiche handwerkliche, gesellschaftliche, kulturelle und
wissenschaftliche Tätigkeiten. Dazu gehören die Überwachung
von Wildtieren und ihrer Gesundheit ebenso wie die Erhaltung
und Pflege der Lebensräume sowie die wissenschaftliche
Abklärung wildbiologischer Fragen.
Moderne Jagd ist Hegejagd, d.h. eine massvolle, den Populationen
und Gegebenheiten angepasste Nutzung und Pflege. Jagd bedeutet
daher oft auch den Verzicht auf Abschüsse.
JagdSchweiz vertritt die Gesamtheit der
jagdlichen Tätigkeiten und schafft Verbindungen zu allen
wichtigen Fachgebieten und –verbänden. |
Nachhaltige Jagd ist gelebter
Naturschutz
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Frei lebende Wildtiere fühlen sich nur in
weitgehend intakten Lebensräumen wohl. Jäger engagieren
sich deshalb in konkreten Projekten für die Erhaltung der
natürlichen Umwelt und die Vernetzung von Lebensräumen.
Ruhezonen können wertvolle Rückzugsgebiete schaffen
und erhalten. Jäger begrüssen und unterstützen
ihre teilweise mit Jagdbeschränkungen verbundene Einrichtung
dann, wenn sie sachlich begründet und notwendig sind.
JagdSchweiz engagiert sich für einen
praktisch gelebten, die Jagd respektierenden Naturschutz. |
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Jagd - auch eine Notwendigkeit
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Wildtierbestände regulieren sich - auch in
unserer Kulturlandschaft - von selber. Diese Selbstregulierung
bringt jedoch Massensterben und Seuchenzüge mit sich. In
der heutigen, weitgehend von Menschen bestimmten und gestalteten
Umwelt wäre es deshalb zynisch und verantwortungslos, die
Wildbestände sich selber zu überlassen. Überhöhte
Tieransammlungen verursachen Schäden an Wald und Kulturen
sowie häufig Unfälle mit Fahrzeugen und Menschen.
Wildtiere dringen in Agglomerationen und Städte ein. Jäger
können die Wildtierpopulationen auch in stadtnahen Gebieten
fein abgestimmt regulieren.
JagdSchweiz vertritt eine verantwortliche
Bewirtschaftung und Hege der Wildtierpopulationen. |
Der Schutz der Populationen geht
dem Schutz des Einzeltieres vor
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Wichtiger als das einzelne Wildtier ist der gesunde
Artbestand: Geschlechterverhältnis, ausgewogene Alters-
und Sozialstruktur, angepasste Lebensräume, Bewegungsfreiheit
und Rückzugsgebiete zählen mehr als das Leben des
Individuums.
Unabhängig davon begegnen Schweizer Jäger dem Einzeltier
mit grossem Respekt. Sie stören und quälen Wildtiere
nicht und sie achten darauf, Wild mit unmittelbar tötendem
Schuss zu erlegen. Mit dem Erlegen von kranken oder verletzten
Wildtieren mindern Jäger und Wildhüter Tierleid. Schweizer
Jäger lehnen die Anwendung von tierquälerischen Methoden
grundsätzlich ab.
JagdSchweiz tritt für die Bejagung
von Wildtieren nach den Prinzipien der Ethik und des Tierschutzes
ein. |
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Wildbret - wertvoll, gesund und
köstlich
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Die Steigerung von “bio”! Fleisch
aus heimischer Jagd stammt von Tieren, die ihr ganzes Leben
in der Natur gelebt haben. Wildtiere halten sich dort auf, wo
es ihnen am besten behagt - und schmeckt. Sie ernähren
sich von unbehandeltem und unkontaminiertem Futter. Aus dem
Fleisch gesunder Tiere entstehen qualitativ hochwertige, d.h.
gesunde, rückstandfreie und hygienisch unbedenkliche Lebensmittel.
Wildbret ist wertvoll und bietet eine sinnvolle Alternative
zum Konsum industriell erzeugter Nahrungsmittel.
JagdSchweiz fördert den verantwortungsbewussten
und fachlich korrekten Umgang mit dem Wildbret erlegter Wildtiere.
JagdSchweiz ist gegen die Anwendung von Antibiotika und Parasitenmitteln
an frei lebenden Wildtieren. |
Jagdwaffen - Sicherheit für
Mensch und Umwelt
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Beim Aufbewahren, beim Tragen und beim Einsatz
von Jagdwaffen und Munition kommt der Sicherheit höchste
Priorität zu. Ein Gefährdungspotential besteht, wenn
unberechtigte Dritte Zugang zu Waffen erhalten oder wenn Schützen
die Sorgfaltspflicht beim Einsatz von Waffen vernachlässigen.
Die Waffenpflege, die Teilnahme an Schiessübungen und die
Beachtung der Sicherheitsvorschriften zählen zu den Pflichten
jedes Jägers.
JagdSchweiz engagiert sich für den
verantwortungsbewussten Umgang mit Jagdwaffen und für die
solide Schulung im Schiesswesen. |
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